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Wandern mit Baby – Darauf solltest du achten

Wandern mit Baby

Dieser Artikel enthält Werbe-Links und/oder werbende Inhalte. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.


Seit etwas mehr als einem Jahr wandern wir nun nicht mehr alleine. Seit der Geburt unseres Krümels, ist er natürlich auch immer mit dabei, wenn wir unterwegs sind.

Wandern mit Baby ist auf jeden Fall anders, als alleine wandern, denn es gibt einige Dinge, auf die du dabei achten solltest. Damit dir das Wandern auch mit Baby noch genauso viel Spaß macht wie vorher, haben wir dir heute mal alle Dinge zusammengestellt, auf die du beim Wandern mit Baby achten solltest:

Ab wann ist das Wandern mit Baby eigentlich empfehlenswert?

Aus Sicht des Babys, kann es eigentlich sofort losgehen. Natürlich nur, wenn es deinem Baby nach der Geburt gut geht und keine besonderen medizinischen Auffälligkeiten hat. Sobald es für einen längeren Spaziergang im Kinderwagen bereit ist, ist es auch bereit für eine Wanderung.

Wie sieht es aber mit der Mama aus? Also für mich hat es definitiv länger gedauert, bis ich mich nach der Geburt wieder fit fürs Wandern gefühlt habe. Die Zeit des Wochenbetts ist also eher noch nicht so super für die ersten Wanderausflüge. Hier solltest du dich vielleicht eher auf gemütliche Spaziergänge beschränken, wenn es dich an die frische Luft zieht.

Das Ganze ist aber sehr individuell. Es gilt: So lange Mutter und Kind sich fit fühlen, spricht auch nichts gegen eine Wanderung, denn Wandern ist ja keine Extremsportart und kann durchaus auch gemütlich betrieben werden.

Apropos gemütlich: Lass es am Anfang wirklich auch erstmal gemütlich angehen. Die Schwangerschaft und die Geburt sowie die ersten Wochen danach haben dich körperlich sicher sehr gefordert und, Hand aufs Herz, du bist wahrscheinlich auch nicht im optimalsten Trainingszustand. Verhalte dich also erst mal wie ein Wanderanfänger: Fange mit leichten, kurzen und wenig anspruchsvollen Touren an und steigere dich langsam wieder auf dein altes Wanderniveau. So kannst du auch erstmal testen, ob dein Baby das Wandern mag oder nicht.

Wandern ist auch übrigens eine tolle Möglichkeit, die überschüssigen Pfunde aus der Schwangerschaft langsam wieder abzutrainieren.

Welche Transportmöglichkeiten habe ich beim Wandern mit Baby?

Prinzipiell gibt es vier verschiedene Transportmöglichkeiten für ein Baby: Kinderwagen, Babytrage, Tragetuch oder Kraxe. Aber nicht alle Dinge machen in allen Situationen Sinn.

Schauen wir uns alle Transportmöglichkeiten also einmal genauer an:

Der Kinderwagen

Der Kinderwagen ist natürlich eine super praktische Lösung für den Transport des Babys, denn er entlastet deinen Körper und du hast auch noch super viel Platz für andere Dinge, die du vielleicht für das Baby mitnimmst. Ein „Fahrerwechsel“ lässt sich bei dieser Variante natürlich auch super schnell und einfach durchführen.

Was aber dagegen sprechen könnte, sind Wanderwege, die nicht für Kinderwägen geeignet sind. Auch Wanderungen mit vielen Höhenmetern können mit Kinderwagen extrem anstrengend werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, auf andere Transportmöglichkeiten zurückzugreifen.

Möchtest du aber unbedingt mit Kinderwagen wandern gehen, dann können wir dir die Wanderführer von Rother* ans Herz legen, die es speziell für das Wandern mit Kinderwagen gibt. Wir haben zum Beispiel den Wandern mit Kinderwagen im Allgäu Wanderführer* und haben da auch schon die ein oder andere schöne Tour gefunden. Diese Wanderführer ,speziell für das Wandern mit Kinderwagen, gibt es im Rother Verlag für die verschiedensten Regionen*.

Babytrage und Tragetuch

Wandern mit Kinderwagen ist also durchaus möglich. Wer aber, wie gerade gesagt, lieber Touren machen möchte, bei denen die Wege nicht für den Kinderwagen geeignet sind, sollte eher auf ein anderes Transportmittel zurückgreifen.

Gerade am Anfang eignen sich Babytragen oder Tragetücher hervorragend dafür (übrigens sind die Dinger auch eine super Investition für den Alltag). Bei beiden Systemen ist der eindeutige Vorteil, dem Kinderwagen gegenüber, dass dein Baby eine viel größere Nähe zur tragenden Person verspürt. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist diese Bindung für Babys ganz wichtig.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Krümel in seiner Manduca Trage* super zufrieden war beim Wandern und wir dadurch alle total entspannt den schönen Tag genießen konnten.

Ob du dich nun für eine Babytrage oder ein Tragetuch entscheidest, ist vollkommen dir überlassen, denn da kommt es eben auf das persönliche Empfinden an. Wir empfehlen dir auf jeden Fall eine Trageberatung mitzumachen und einfach mal verschiedene Modelle und Möglichkeiten auszuprobieren. Dann wirst du sicher schnell das System finden, welches am besten zu dir passt. Trageberatungen werden von vielen Hebammen angeboten bzw. kann deine Hebamme dir sicher einen entsprechenden Kontakt vermitteln, an den du dich wenden kannst.

Babykraxe

Sobald dein Baby etwas größer ist und auch problemlos seinen Kopf selber halten kann, kannst du auch auf eine Kraxe umsteigen. Wir haben nämlich mit der Zeit gemerkt, dass es in der Babytrage ganz schön anstrengend wurde, den Krümel zu tragen. Auch, wenn wir ihn nach ein paar Monaten damit auch auf dem Rücken tragen konnten, bietet so eine Kraxe doch eine viel bessere Stabilität als eine Babytrage bzw. ein Tragetuch.

Mit etwa 7 oder 8 Monaten hat der Krümel beim Wandern auch nicht nur geschlafen, sondern war auch zwischendurch wach und wollte die Umgebung sehen. Das ist in so einer Kraxe natürlich viel einfacher. Er sitzt viel höher und freier und kann dadurch schon vielmehr sehen.

Wir durften ab diesem Alter die Babykraxe Poco AG Plus von Osprey testen und haben das in diesem Sommer bei allen unseren Wanderungen auch ausgiebig gemacht. Und nach einem intensiven Wanderfrühling und -sommer können wir definitiv sagen, dass wir voll und ganz von der Kraxe überzeugt sind.

Wandern mit Baby - Kraxe von hinten

Viele Gurte und Einstellungsmöglichkeiten für den optimalen Sitz

Das Wichtigste beim Auswahl der Kraxe ist, wie schon bei der Babytrage oder beim Tragetuch ein bestmöglicher Komfort für die tragende Person. Diesen erreichen wir bei der Poco AG Plus ganz einfach dadurch, dass so viele Dinge verstellt werden können. Viele Riemen und Gurte lassen sich verstellen und die Position der Kraxe auf dem Rücken so optimal anpassen. Auch der Sitz des Babys lässt sich schnell und problemlos an die Größe deines Babys anpassen.

Wandern mit Baby - Kraxe - HoehenverstellungHöhenverstellung des Kindersitzes

Worauf du beim Einstellen vor allem achten solltest ist, dass das Gewicht der Kraxe inklusive deines Babys komplett auf deinen Hüften sitzt und nicht auf deinen Schultern. Denn deine Schultern werden das nicht lange mitmachen und werden es dir danken, wenn du das Gewicht verlagerst.

Wandern mit Baby - Kraxe - Hueftgurt

Hüftgurt

Der Hüftgurt der Poco AG Plus Kraxe ist super gepolstert und du merkst fast gar nicht, dass du so viel Gewicht auf dem Rücken trägst. Es kommt aber, wie gesagt, auf die richtige Einstellung an. Am Anfang hatte Christian die Kraxe noch nicht so ideal eingestellt, so dass er irgendwann Schmerzen an seinen Hüftknochen hatte. Nachdem wir dann aber die Einstellungen geändert hatten, hatte er keine Probleme mehr damit.

So viel also zum Komfort der Trage für den Träger.

Aber wie schaut es mit dem Komfort für das Baby aus?

Das Baby sitzt in einem gut gepolsterten Sitz und ist darin auch gut angeschnallt und so vor dem Rausfallen gesichert. Selbst wenn der Träger sich mal nach vorne beugt, kann das Baby oben nicht einfach rausrutschen. Toll finden wir auch, dass es eine Ablagefläche gibt auf der das Kind den Kopf ablegen kann, wenn es müde wird. Das ganze ist sogar abnehmbar, so dass man es ganz einfach waschen kann. So hat unser Krümel immer die Wahl, ob er gucken oder schlafen möchte.

Wandern mit Baby - Kraxe - Kopfauflage

abnehmbare und waschbare Kopfablagefläche

Für die Füße gibt es außerdem Halterungen in die das Baby seine Füße stecken und sich so abstützen kann. Unser Krümel macht das am Anfang immer, zieht dann aber die Füße heraus und lässt sie einfach baumeln.

Wandern mit Baby - Kraxe - Fussstützen

Fußstütze

Auch gegen die Witterung wird das Baby optimal in der Kraxe geschützt. Ein Sonnenschutz kann aus einer Tasche herausgezogen und auseinandergeklappt werden. Der Sonnenschutz ist wirklich stabil und schützt das Baby perfekt vor der Sonne. Wir sagen immer, dass unser Baby damit aussieht, wie ein kleiner Imker…

Wandern mit Baby - Kraxe - Sonnenschutz

Sonnenschutz

Aber auch bei Regen ist das Baby geschützt, denn die Kraxe hat einen eigenen Regenschutz, der bei Bedarf über die gesamte Kraxe samt Baby gezogen werden kann.

Und welche Ausstattung hat die Kraxe sonst noch?

Was uns besonders gut gefällt, sind die vielen Staumöglichkeiten. Hinten dran ist eine Art kleiner Rucksack und unten gibt es noch einen größeren Stauraum. Dieser lässt sich ganz einfach ausklappen, was natürlich auch super praktisch ist, wenn du die Kraxe abstellen möchtest, weil sie dadurch von alleine stehen kann. Wenn dein Baby zum Beispiel eingeschlafen ist, kann es so einfach weiterschlafen, selbst wenn du eine Pause machen und die Kraxe absetzen möchtest.

Wandern mit Baby - Kraxe - Platz fuer Trinkblase

Trinkblasenfach

Außerdem ist in der Kraxe ein extra Fach integriert, in das du eine Trinkblase einsetzen kannst. Nicht nur wir lieben unsere Trinkblasen beim Wandern, sondern auch der Krümel, der auf dem Schlauch bzw. dem Endstück immer herumkaut. Wir sind sehr gespannt, wann er herausfindet, was er tun muss, um daraus zu trinken.

Zusammengefasst können wir sagen, dass die Kraxe nach ausführlichem Testen wirklich das hält, was sie verspricht! Wir sind vollkommen zufrieden und unser Krümel auch!

Hinweis: Wir möchten uns bei Osprey dafür bedanken, dass sie uns die Kraxe zum Testen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt deswegen aber vollkommen unberührt.

Wenn ihr mit Kraxe oder Babytrage wandern gehen solltet, ist es hilfreich, wenn eine andere Person auch einen Wanderrucksack trägt, damit die Person, die das Baby auf dem Rücken hat, nicht auch noch das ganze Gewicht der anderen Dinge schleppen muss.

Wie hoch hinaus darf ich beim Wandern mit Baby?

Experten raten generell an, nicht höher als 2000 Meter zu gehen, weil danach die Luft zu dünn für Babys wird. Es kommt aber nicht nur auf die tatsächliche Höhe an, sondern auch auf den Höhenunterschied, den du dabei mit deinem Baby zurücklegst. Solltest du mit einer Gondel oder einem Sessellift fahren, erträgt das Baby die, sich schnell ändernde, Höhendifferenz am einfachsten, wenn es dabei gestillt wird oder an einer Flasche oder einem Schnuller nuckeln kann. Das ist also sehr ähnlich zu einer Flugreise bei der das Gleiche für den Start und die Landung empfohlen wird.

Wie lange sollte eine Wandertour mit Baby maximal sein?

Das ist sehr individuell. Wir kennen Babys, die es nur ein paar Stunden in einer Trage oder einer Kraxe aushalten, unser Krümel ist da aber sehr zufrieden und kann stundenlang darin sitzen. Probiere es also mit deinem Kind aus und schau, wie lange es durchhält. Mache am Anfang lieber kürzere Touren und steigere dich langsam, wenn du merkst, dass dein Kind es länger aushält.

Wichtig ist auch zu wissen, dass Babys, wenn sie älter werden und mit dem Laufen beginnen, in der Regel nicht mehr so gerne in der Kraxe oder in der Trage sitzen, weil sie lieber selber laufen möchten.

Generell solltest du auf jeden Fall immer spätestens nach 1 1/2 Stunden eine Pause einlegen, damit dein Kind sich etwas bewegen kann. Auch wenn es manchmal schwieriger ist, das Kind danach wieder in die Trage oder die Kraxe zu setzen, ist es wichtig, dass sich dein Baby ausreichend bewegen kann.

Welche Kleidung braucht das Baby beim Wandern?

Wir Erwachsenen tragen ja beim Wandern häufig funktionelle Kleidung. Die Frage ist nun aber, ob ein Baby, das ja nicht selber läuft, beim Wandern auch funktionelle Kleidung benötigt. Wir haben bisher darauf verzichtet und unserem Krümel normale Babykleidung angezogen. Da er in einer Babykraxe sitzt, hat er auch keinen direkten Körperkontakt und schwitzt so nicht zusätzlich.

Bei der Auswahl der Kleidung gehen wir eigentlich genauso vor, wie an jedem anderen Tag auch. Wir passen die Kleidung den Temperaturen draußen an und packen auf jeden Fall auch immer Ersatzklamotten fürs Baby ein. Dabei achten wir auch darauf, dass wir für eventuelle Wetterveränderungen gerüstet sind.

Wenn du feststellst, dass dein Baby schwitzt, solltest du auf jeden Fall neue Kleidung anziehen, denn das Baby sollte nicht mit nasser Kleidung in der Kraxe oder der Trage sitzen.

Auch bei Babys ist der Zwiebellook eine super Lösung um sich schnell an unterschiedliche Wetterbedingungen anzupassen.

Wandern mit Baby

Braucht mein Baby Wanderschuhe?

Wir hatten für unseren Krümel am Anfang Baby-Wanderschuhe*. Aber nur, weil wir diese geschenkt bekommen haben (übrigens eine tolle Geschenkidee für Wandereltern…) und wir das echt süß fanden. So lange die Kleinen aber noch nicht selber laufen, brauchen sie auch noch keine Schuhe. Für kältere Tage hatten wir gestrickte „Schuhe“ die im Grunde etwas dickere Socken waren und die kleinen Füßchen warm gehalten haben.

Jetzt, wo der Krümel älter wird und langsam mit dem Laufen beginnt, verwenden wir für die paar Schritte, die er alleine tut, ganz normale Schuhe*, die er auch im Alltag trägt. Sobald er aber größer wird und immer mehr selbst läuft, werden wir früher oder später natürlich auch richtige Wanderschuhe kaufen, damit er einen guten Halt hat.

Wandern mit Baby: Was solltest du fürs Baby dabei haben?

Wie auch bei allen anderen Ausflügen, brauchst du auch beim Wandern mit Baby so einige Sachen, die du für das Baby mitnehmen musst. Im Grunde solltest du aber auf jeden Fall immer auch das mit dabei haben, was du auch schon im Alltag für dein Baby mitnimmst, wenn ihr gemeinsam das Haus verlasst.

Ausreichend Essen und Trinken

Hier hängt es natürlich vom Alter des Babys ab und davon, was es normalerweise isst und trinkt. Das sollte beim Wandern nichts anderes sein, als im normalen Alltag auch. Wenn du noch stillst ist das super, denn dann musst du dafür nicht extra etwas mitnehmen. Für Babys, die die Flasche bekommen, musst du eben Dinge wie Fläschchen, Milchpulver sowie heißes und kaltes Wasser dabei haben.

Sobald das Baby ins Breialter kommt, kannst du auch den Babybrei mitnehmen. In Hütten hast du auf jeden Fall die Möglichkeit einen Brei aufwärmen zu lassen. Sollte dir das zu unsicher sein oder weißt du von vornherein, dass es auf deiner Wanderstrecke keine Einkehrmöglichkeiten gibt, empfehlen wir dir einen Thermobehälter*. Die gibt es in der gewöhnlichen Ausführung, aber eben auch für Babys*. So kannst du das Essen vor der Wanderung zu Hause erwärmen, abfüllen und geben, wann immer du magst oder dein Baby danach verlangt. Im Breialter solltest du dann aber zusätzlich noch ausreichend Wasser für dein Baby mitnehmen, damit es regelmäßig etwas trinken kann.

Wickelzeug

Auch bei den Wickelsachen solltest du genau das mitnehmen, was du auch mitnehmen würdest, wenn du im Alltag mit deinem Baby unterwegs bist, denn an der grundsätzlichen Situation ändert sich ja durch das Wandern nichts.

In den meisten Hütten findest du übrigens Wickeltische, es tut aber auch mal eine Bank oder eine Wiese, wenn es draußen warm genug ist, um das Baby zu wickeln.

Sonnenhut/Mütze und Sonnenschutz

Das ist sicher etwas, auf das du auch im sonstigen Alltag achtest, aber ich möchte es trotzdem hier noch mal erwähnen. Auch, wenn deine Babytraxe oder die Kraxe einen Sonnenschutz hat, solltest du einen Sonnenhut und Baby-Sonnencreme dabei haben. Die Sonneneinstrahlung in den Bergen kann, je nach Höhe, auch deutlich intensiver sein, als im Tal und deshalb ist es enorm wichtig, dass du dein Baby vor einem Sonnenbrand schützt.

Sollte es etwas kälter sein, hab auch auf jeden Fall eine Mütze dabei, die die Ohren deines Babys bedenkt.

Was mache ich, wenn das Baby keine Lust mehr hat?

Wir hatten diese Situation zum Glück noch nicht, weil der Krümel es einfach super spannend findet, seine Umgebung zu beobachten, aber das ist sicherlich auch stark abhängig vom Baby und der aktuellen Tagesform. Hat dein Baby keine Lust mehr, wenn die Tour noch nicht zu Ende ist, ist deine Kreativität gefragt. Überlege dir, wie du dein Baby bespaßen oder ablenken kannst. Das ist vergleichbar mit einer längeren Autofahrt bei der das Baby vielleicht nicht so lang im Babysitz sitzen möchte.

Sollte gar nichts mehr funktionieren, leg eine Pause ein, hol das Baby aus der Trage und lass es sich selbst bewegen. Das hilft schon mal, dass das Baby danach etwas müder ist und vielleicht etwas ruhiger in der Trage sitzt.

Und wenn das Baby größer wird? Ab wann kann es selbst laufen?

Wann und wie viel dein Kind beim Wandern selbst laufen kann, kannst du am besten selbst entscheiden, denn du kennst dein Kind am besten. Hab aber zur Sicherheit trotzdem eine Trage mit dabei, auch wenn dein Kind schon selbst viel läuft. Du weißt nie, ob es nicht zwischendurch müde wird und lieber getragen werden möchte. Da bist du froh, wenn du das Kind nicht auf dem Arm sondern gemütlich in einer Trage oder Kraxe transportieren kannst.

Unser Fazit zum Wandern mit Baby

Wandern mit Baby ist überhaupt kein Problem. Natürlich ist es immer ein bisschen abhängig davon, wie das Baby das Ganze findet und da ist ja auch jedes Baby anders, aber es spricht ja nichts dagegen, es einmal auszuprobieren. Und wenn ein Kind das Wandern einmal nicht gut findet heißt das auch nicht, dass es das Wandern generell nicht mag. Auch ein Baby kann gute und schlechte Tage haben und viele verschiedene Faktoren beeinflussen die Laune des Babys – wie bei uns Erwachsenen eben auch. Probiere es daher mehrmals und fang langsam an.

Bist du schon mal mit Baby gewandert? Was sind deine ultimativen Tipps zum Wandern mit Baby? Verrate es uns in den Kommentaren!

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