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Mit diesen 5 Tipps wird dir beim Wandern garantiert nie wieder kalt!

5 Tipps gegen Frieren beim Wandern im Winter

Dieser Artikel enthält Werbe-Links und/oder werbende Inhalte. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.


Draußen ist es eisig kalt und du machst dich auf zu deiner ersten Winterwanderung. Schnell noch ganz dick einpacken und schon kann es los gehen.

Doch schon nach ein paar Minuten merkst du, wie du zu schwitzen beginnst. Irgendwann wird es dir einfach zu warm und du ziehst etwas aus um ein bisschen abzukühlen.

Wieder vergehen einige Minuten und dann wird dir plötzlich eisig kalt. Vor allem an den Stellen, an denen du vorher so heftig geschwitzt hast…

Kennst du das auch? Ist dir das auch schon mal passiert?

Ich habe den Fehler am Anfang eigentlich IMMER gemacht und musste, trotz dicker Kleidung am Ende frieren.

Damit dir das nicht passiert, möchte ich dir heute fünf Tipps gegen Frieren beim Wandern im Winter geben. Lerne, wie du dich richtig kleiden kannst, damit du es beim Wandern immer mollig warm hast.

Denn wie heißt es so schön?

Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung…

1. Zieh dich für „in 15 Minuten“ an

Eine Faustregel, die nicht nur beim Wandern gilt, sondern auch bei sonstigen Outdoor Aktivitäten, ist es, sich immer so anzuziehen, dass du nach 15 Minuten perfekt gekleidet bist. Es kann also sein, dass du 15 Minuten lang frieren musst, es dann aber mollig warm hast.

Das ist vor allem deshalb sinnvoll, weil du dich ja erst einmal an die Aktivität gewöhnen musst. Dabei generiert dein Körper automatisch Wärme. Wenn du zu viel an hast, kommst du automatisch ins Schwitzen und dann eben ins Frieren. Bist du aber dünner gekleidet, nutzt dein Körper die neue Energie um sich aufzuwärmen. Du fängst nicht an zu schwitzen, aber dir ist auch nicht lange kalt.

Achte hierbei aber auf jeden Fall auch darauf, dass du dich nicht zu dünn anziehst, denn das könnte dann dazu führen, dass dir am Ende bei der gesamten Wanderung zu kalt ist (ohne dass du dabei vorher geschwitzt hast…)

2. Mehr Bewegung anstatt mehr Kleidung

Bevor du dich in 10 verschiedene Lagen Kleidung zwängst und am Ende wie ein Michelin Männchen über den Wanderweg schnaufst, zieh lieber weniger Kleidung an und bewege dich dafür mehr. Bewegung ist super für die Wärmegenerierung des Körpers.

Das beste Beispiel dafür sind Fußballer, die wirklich bei jedem Wetter spielen und dabei auch nicht dick eingepackt sind. Sie wärmen ihren Körper auf, in dem sie sich bewegen.

3. Der Zwiebel-Look

Zieh dir auf keinen Fall einen dicken Winterpullover an. 1. kratzen sie häufig, 2. absorbieren sie keinen Schweiß und 3. hast du dann nur die Wahl zwischen ganz dick mit Pullover oder ganz dünn angezogen sein ohne Pullover.

Der Zwiebel-Look beim Wandern besteht idealer Weise aus 3 Schichten:

Die Basis Schicht

Als erste Schicht direkt auf der Haut solltest du einen Stoff tragen, der Schweiß absorbieren und Wärme speichern kann. So verhinderst du das Frieren, wenn du schwitzt. Bei der Auswahl der Stoffe solltest du synthetische Stoffe oder Merino Wolle bevorzugen.

Die Mittel-Schicht

Hier solltest du vor allem darauf achten, dass der Stoff atmungsaktiv ist. So lässt er Luft hinein und auch wieder raus. Dadurch entsteht ein regelmäßiger Luftaustausch was verhindert, dass du es dauerhaft zu kalt oder zu warm hast. Ich trage super gerne meine Bench Fleece Jacke* als mittlere Schicht. Die ist nämlich auch noch schön kuschelig weich.

Die äußere Schicht

Bei dieser letzten Schicht solltest du auf Wasser- und Windabweisendes Material achten. So verhinderst du, dass Feuchtigkeit zu einer deiner unteren Schichten gelangt und gleichzeitig schützt du deinen Körper vor Wind, der dich ansonsten wieder zum Frieren bringen würde.

Ist es draußen besonders kalt, verwende ich in dieser Schicht immer gerne meine Ski-Jacke.

Mit diesen drei Schichten solltest du auf jeden Fall auskommen. Natürlich gilt das nicht für einen warmen Sommertag. Da würde ich auch keine drei Schichten übereinander ziehen, wenn mir eine schon zu viel ist.

4. Zusätzliche Helferchen gegen die Kälte

Je nach Wetter und Temperatur habe ich auch immer eine Mütze und Handschuhe dabei. Die Körpertemperatur wird hauptsächlich über unseren Kopf geregelt. Hältst du ihn schön warm, wird sich auch der Rest deines Körpers wärmer fühlen.

Auch, wenn es nicht mehr ganz so kalt ist wie im Winter, habe ich in meinem Wanderrucksack immer ein Paar dünne Handschuhe sowie einen Buff.

Ein Buff* ist eine fantastische Erfindung! Du kannst ihn in ganz vielen verschiedenen Farben und Mustern kaufen und es gibt so viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten für einen Buff.

Ich verwende ihn hauptsächlich als Stirnband um meine Ohren vor Wind zu schützen, denn ich tendiere dazu, schnell Ohrenschmerzen zu bekommen, wenn ich zu viel Wind oder Kälte an meine Ohren bekomme. Wird es mir dann doch irgendwann zu warm, ziehe ich den Buff einfach schnell runter und nutze ihn als dünnen Schal. So bin ich flexibel und kann ihn jederzeit wieder hoch ziehen, wenn ich ihn brauche.

Du kannst mit dem Buff im Extremfall sogar dein ganzes Gesicht abdecken oder den Buff als Zopfband verwenden, wenn du lange Haare haben solltest. Auch als Schweißband am Handgelenk ist er hervorragend geeignet.

Du siehst also, die Einsatzmöglichkeiten für einen Buff sind extrem vielseitig! Das ist wirklich eine Anschaffung, die sich lohnt!

Wenn du keinen Buff kaufen möchtest, aber gerne nähst, dann kann ich dir diese Nähanleitung meiner Freundin Suse empfehlen. Sie ist zwar für Babybuffs gedacht, kann sich aber auch ganz leicht auf Erwachsenenbuffs übertragen lassen und du brauchst dazu lediglich ein paar Stoffreste.

5. Ersatzschichten dabei haben

Wenn du dazu tendierst sehr schnell und sehr viel zu schwitzen, solltest du auf jeden Fall auch Ersatzklamotten für die unterste Schicht dabei haben. So kannst du sie im Notfall austauschen und wirst dich mit trockenen Klamotten gleich viel wohler fühlen.

Ich hoffe, dass du mit diesen 5 Tipps gegen Frieren beim Wandern im Winter gut für deine kommenden Wanderungen in der Kälte gerüstet bist!

Wie hältst du dich bei eisigen Temperaturen beim Wandern warm?

Hinterlass mir gerne einen Kommentar, wenn du noch einen besonderen Trick hast, wie du dich bei eisigen Temperaturen warm hältst. Ich lerne ja auch nie aus.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier auf unserem Blog zu besuchen. Falls es dir gefallen hat freuen wir uns wie immer darüber wenn du anderen davon erzählst!

Wann fängst du mit dem Wandern an?

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2 Kommentare

  1. fraususe sagt

    Ja Merci sag ich da! 🙂 Und es geht doch nix über den Zwiebellook! Ich mach das auch immer so. Ich gebe dabei übrigens auch gerne etwas mehr Geld aus für die Funktionskleidung, denn meiner Erfahrung nach, hat man da ja eeeeeewig von! Meine GoreTex ist jetzt auch schon 5 Jahre alt und sieht aus wie neu und der 10 Jahre alten Softshell sieht man ihre fortgeschrittenen Tage auch nicht an…
    Liebe Grüße!
    Suse

    • Da stimmen wir voll und ganz zu!!! Lieber ein bisschen mehr investieren und dann ewig etwas davon haben! Definitiv ein guter Ansatz!

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