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10+1 Tipps die Heuschnupfen Symptome lindern

Heuschnupfen Symptome lindern

Dieser Artikel enthält Werbe-Links und/oder werbende Inhalte. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.


Oh je! Es ist mal wieder so weit! Die Heuschnupfensaison hat begonnen und auch ich habe jedes Jahr wieder im Frühjahr mit den furchtbaren Symptomen zu kämpfen. Und irgendwie hilft einfach nichts so richtig um die Heuschnupfen Symptome komplett los zu werden…

Ich bin jemand der wahnsinnig gerne draußen an der frischen Luft ist und gerade jetzt, wo es zum ersten Mal wieder wärmer ist, würde ich am liebsten sofort die Wanderschuhe anziehen und loslaufen. Wenn da nicht dieses ständige Niesen, Naselaufen und Kratzen im Hals und manchmal sogar etwas Atemnot wären die mir einfach den Spaß am draußen sein verderben…

Geht es dir genauso? Wir fühlen mit dir! Und genau deshalb haben wir uns mal schlau gemacht, was eigentlich bei Heuschnupfen so hilft die Symptome zumindest etwas zu lindern und das Ganze etwas erträglicher zu machen.

Natürlich habe ich alle Tipps auch einmal getestet. Das heißt jetzt aber nicht, dass Dinge die bei mir funktioniert haben auch bei dir funktionieren müssen oder umgekehrt. Diese Liste soll dir lediglich ein paar Ideen geben die du einfach mal ausprobieren könntest:

#1 Medikamente

Das ist sicherlich das Mittel zu dem die meisten als erstes greifen. Ich habe das natürlich auch schon hinter mir und kann sagen, dass Mittel wie Lorano oder Cetirizin hervorragend gegen die Heuschnupfen Symptome helfen.

ABER, bei mir haben sie leider den Effekt, dass sie mich auch unglaublich müde machen und ich kenne viele Personen denen es genauso geht.

Mein Apotheker hat mir den Tipp gegeben die Tabletten Abends vor dem Schlafengehen zu nehmen da ich dann ja eh schlafen will. Funktioniert auch super als Schlafmittel nur leider hilft dann am Morgen auch kein Wecker mehr um mich wach zu machen. Wenn ich dann einmal schlafe, kriegt mich so schnell nichts mehr wach!

Fazit: Diese Medikamente sind leider nichts für mich außer ich plane einen Frühlingsschlaf. Es gibt zwar auch homöopathische Präparate aber die wirken bei mir eigentlich so gut wie gar nicht… Ob diese Tabletten bei dir helfen musst du selber ausprobieren.

#2 Augentropfen und Nasenspray

Die extremsten und schlimmsten Symptome des Heuschnupfens sind die juckenden Augen, eine triefende Nase und sehr häufiges Niesen. Wenn bei dir also die Tabletteneinnahme auch nicht so dolle ist, versuch es doch mal diese Symptome direkt zu bekämpfen. Mit Augentropfen und Nasenspray habe ich bisher sehr sehr gute Erfahrungen gemacht – und das bei vielen verschiedenen Marken.

Kleine extra Info: Ich hatte immer Sorge Nasenspray zu nehmen da ich eine Person kenne die abhängig von Nasenspray ist. Deshalb benutze ich generell, auch bei normalen Erkältungen, kein Nasenspray. Ich habe mich nun aber aufklären lassen und habe erfahren, dass der süchtig machende Wirkstoff im Heuschnupfenmittel gar nicht enthalten ist. Somit besteht hier also keine Gefahr.

#3 Regelmäßiges Haare waschen (am besten Abends)

Dies ist ein Tipp den ich einmal von einer Freundin erhalten habe und der bei mir, in Kombination mit ein paar weiteren, noch folgenden Tipps, wahre Wunder bewirkt hat – vor allem was die Nacht angeht.

Es ist ja eigentlich ganz logisch. Den ganzen Tag laufen wir draußen herum und quasi mitten durch durch den nächsten Pollenschwarm. Unsere Haare bieten ein wunderbares Nest für die Pollen um sie mit ins Haus zu schleppen.

Durch das Haarewaschen kannst du diese Pollen entfernen und trägst sie so gar nicht erst mit in dein Bett.

#4 Keine mit Pollen besetzte Kleidung ins Schlafzimmer bringen

Und damit kommen wir auch schon zum nächsten Tipp! Nicht nur in den Haaren setzen sich Pollen während des Tages fest, sondern auch in unserer Kleidung.

Versuche also deine Kleidung nicht im Schlafzimmer auszuziehen sondern in einem anderen Raum. Wenn es einen Raum im Haus gibt, den du so pollenfrei wie möglich halten solltest ist das das Schlafzimmer denn dort verbringst du die ganze Nacht und möchtest doch am nächsten Morgen nach einem erholsamen Schlaf aufwachen und nicht mit einer verstopften Nase…

#5 Wäsche nicht draußen aufhängen

Im Zusammenhang mit deiner Kleidung können wir dir außerdem raten deine frisch gewaschene Wäsche nicht draußen zu trocknen. Hat deine Waschmaschine die lästigen Dinger nämlich gerade erfolgreich entfernt, ist es quasi so als würdest du die Wäsche direkt danach wieder in einen Topf Pollen stecken. Auch wenn Wäsche in der Sonne schneller trocknet und vielleicht frischer riecht solltest du damit warten, bis die Pollenzeit für dich vorbei ist.

Extratipp: Lass dich testen, auf welche Pollen du allergisch reagierst und schaffe dir einen Pollenkalender an oder recherchiere den aktuellen Pollenflug im Internet. So bist du besser vorbereitet und weißt an welchen Tagen du dich schützen solltest.

#6 Pollenschutzgitter am Fenster

Was, besonders für das Schlafzimmer aber auch für andere Räume im Haus gut hilft sind Pollengitter an den Fenstern. Damit musst du nämlich nicht aufs Lüften verzichten. Genauso wie ein Pollenfilter in der Klimaanlage im Auto funktionieren auch diese Gitter wie ein Filter und lassen nur saubere Luft hindurch.

Die Pollenschutzgitter sind zwar nicht ganz billig, sie verhelfen dir aber zu freieren Atemwegen wenn du auch auf anderen Wegen weniger Pollen mit ins Haus bringst…

#7 Viel Putzen damit sich Pollen nicht festsetzen können

Natürlich können wir es nicht komplett vermeiden Pollen im Haus zu haben. Was du nun noch tun kannst um auch wirklich fast allen Pollen an den Kragen zu gehen ist regelmäßig feucht putzen.

Pollen hassen nichts mehr als Feuchtigkeit. Regelmäßig mit einem feuchten Lappen über die Möbel wischen und Staub zu saugen hilft enorm um den Haushalt einigermaßen pollenfrei zu halten.

#8 Viel trinken

Die Heuschnupfen Symptome greifen vor allem unser körperliches Wohlbefinden an. Er macht uns müde, schafft unter Umständen Kopfschmerzen oder behindert eine freie Atmung.

Deshalb ist es in dieser Zeit besonders wichtig, dass du deinem Körper viel Gutes tust. Ganz wichtig dabei ist es viel zu trinken denn das lindert nicht nur die Symptome im Mund-, Hals- und Rachenbereich sondern macht deine Schleimhäute auch weniger anfällig vor den Pollen.

Was mir besonders gut hilft sind milchige Getränke die den Hals nicht zusätzlich reizen. Außerdem trinke ich viel frischen Ingwertee mit Honig. Ingwer ist perfekt um das Immunsystem zu stärken und mit einem gesunden und starken Immunsystem kommt dein Körper gleich viel besser gegen die Pollenangriffe an.

#9 Regionalen Honig konsumieren

Das ist ein Tipp, den ich erst letztes Wochenende erhalten habe, ihn aber noch nicht selber probiert habe. Er macht allerdings sehr viel Sinn für mich denn Bienen tragen die Pollen ja quasi ständig mit sich herum. Dadurch sind diese Pollen natürlich auch irgendwo im Honig mit drin.

Das Ganze soll wie eine natürliche Desensibilisierung helfen. Wichtig ist dabei nur, dass du Honig aus deiner Region wählst da dieser ja genau die Pollen beinhaltet die du um dich herum findest.

So eine natürliche Desensibilisierung habe ich bereits mit Äpfeln gemacht. Jahrelang war ich extrem allergisch auf Äpfel. Dann habe ich angefangen jeden Tag ein kleines Stück Apfel zu essen und habe die Dosis nach und nach erhöht. Nach 1 1/2 Jahren konnte ich wieder einen ganzen Äpfel ohne jegliche Allergiesymptome essen.

Um noch mal auf den Honig zurück zu kommen: Der schmeckt natürlich auch noch super lecker, ist gesund und lässt sich problemlos mit vielen Malzeiten verbinden. Außerdem habe ich das Gefühl, dass er meinen gereizten Rachen schnell beruhigt und die Symptome direkt danach schon etwas zurück gehen.

Kleiner Rezept-Tipp am Rande: Zum Frühstück eine Scheibe Knäckebrot mit Speisequark oder Ziegenkäse und Honig drüber schmeckt extrem gut!!!

#10 in die Sauna gehen

Ich gehe generell gerne in die Sauna. Vor allem in Monaten in denen es noch nicht so mega warm ist. Deshalb macht mir dieser Tipp besonders viel Spass und es hilft wirklich! Genau wie frischer Ingwer Tee stärkt auch das Saunieren unser Immunsystem und macht uns dadurch stärker gegen Angriffe von Pollen oder anderen Krankheiten.

+1 Urlaub machen

Unser liebster Tipp: Zur Pollenzeit einfach einen Wanderurlaub in den Bergen oder einen Strandurlaub am Meer machen denn an diesen Orten ist die Pollenbelastung einfach deutlich geringer.

In den Bergen ist die Natur einfach noch nicht so weit und je höher du gehst, desto besser wird es.

Feuchtigkeit mögen Pollen ja, wie gesagt, auch nicht so dass es klar ist, dass es am Meer, wo die Luft deutlich feuchter ist, weniger Probleme damit gibt.

Und könnte es eine bessere Ausrede zum Wandern oder einem Urlaub am Meer geben als der leidige Heuschnupfen?

Welche Tipps hast du um Heuschnupfen Symptome zu lindern? Haben wir etwas vergessen was dir geholfen hat? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!

Bildquelle: Volker Graap  / pixelio.de

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Kategorie: Wissenswertes

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2 Kommentare

  1. Liebe Jana, auf meinem Mobilphone fand ich heute bei Twitter einen Post über deinen Besuch in einem Besucherbergwerk bei Meschede. Leider suche ich den hier auf Deiner Seite vergeblich. Ich hätte dazu ein paar Fragen, vor allem die Fotos sprechen mich sehr an. Kannst Du mich über meine E-Mailadresse kontaktieren.

    Zum Thema Allergie/Heuschnupfen: Viele Deiner Tipps kann ich bestätigen. Nur von der Milch würde ich die Finger lassen. Die wirkt indirekt schleimbildend und das verstärkt wieder die geschwollenen Schleimhäute. LG Joachim (Twitter: hajogoeswandern, Blog: anderswandern.de)

    • Hallo Hajo,

      vielen Dank für deinen Kommentar und den Hinweis zu den Milchprodukten. Den Artikel zum Besucherbergwerk bei Meschede findest du hier: http://a-tasty-hike.de/dinner-unter-tage/ Das war wirklich ein tolles Erlebnis und wir können dir einen Besuch nur empfehlen! Falls du weitere Fragen dazu hast, gib uns einfach Bescheid.

      Viele Grüße,
      Jana

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