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6 Gründe, warum du Wandersocken verwenden solltest!

Brauche ich Wandersocken?

Wir haben ja in unserer Wanderpackliste schon mal im Detail aufgeschrieben, was wir für eine Wanderung so alles mitnehmen. Uns wird aber immer wieder die Frage gestellt, ob man tatsächlich Wandersocken braucht, oder ob es nicht auch normale Socken in guten Wanderschuhen tun.

Dieser Frage möchten wir nun heute in diesem Artikel genauer auf den Grund gehen.

Gleich vorweg gesagt: Wir können Wandersocken wärmstens empfehlen und gehen nicht mehr ohne zum Wandern.

Warum? Es folgen sechs triftige Gründe, die hoffentlich auch dich überzeugen:

1. Sie sind dicker als normale Socken und haben gepolsterte Stellen

Und warum ist das jetzt so wichtig?

Nun ja, durch die dickeren und gepolsterten Socken vermeidest du Blasenbildung. Blasen beim Wandern zu bekommen ist so ungefähr das unangenehmste, was dir passieren kann, denn unter Umständen musst du mit diesen Blasen eine sehr lange Strecke weiter wandern. Jeder der schon einmal Blasen an den Füßen hatte, weiß, dass das wirklich kein schönes Gefühl ist.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang auf jeden Fall trotzdem, immer Blasenpflaster mit dabei zu haben, denn selbst die besten Wandersocken und Wanderschuhe (auch, wenn sie noch so gut eingelaufen sind…) können Blasen nicht zu 100% vermeiden. Die Wahrscheinlichkeit für Blasen wird zwar deutlich verringert, aber ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich trotzdem.

Blasenpflaster können die Schmerzen von Blasen zwar auch nicht komplett lindern, aber es ist doch deutlich angenehmer im Fall der Fälle, ein Blasenpflaster zu verwenden.

2. Wandersocken sind luftdurchlässig

Jeder der sich schon einmal sportlich betätigt hat weiß, dass wir dabei schnell ins Schwitzen geraten können. Nicht nur die sportliche Aktivität selbst sondern auch die äußeren Umstände können dazu führen, dass wir schwitzen. Da ist atmungsaktive Kleidung besonders wichtig, denn sie verhindert, dass wir mit komplett durchgeschwitzten Klamotten rumlaufen. Das gilt eben auch für Wandersocken.

3. Wandersocken sind in der Regel aus Wolle oder aus einem anderen Material das schnell trocknet.

Solltest du beim Wandern schwitzen, musst du nicht stundenlang in nassen Socken rumlaufen. Sobald du aufhörst zu schwitzen, oder die Socken, zum Beispiel bei einer Pause, kurz ausziehen solltest, trocknen sie schnell wieder.

4. Wandersocken sind weniger anfällig für Geruch

Da sich das Schwitzen beim Wandern, wie oben beschrieben, manchmal eben nicht vermeiden lässt, wird es dich freuen, dass Wandersocken in der Regel aus einem Material sind, welches keinen Geruch annimmt. Somit vermeidest du die berühmten „Stinkefüße“, wenn du bei der Einkehr oder am Ende des Tages deine Wanderschuhe ausziehst.

Deine Mitmenschen werden es dir danken…

5. Wandersocken halten deine Füße auch an kalten Tagen warm

Auch an kalten Tagen kann es passieren, dass deine Füße schwitzen, wenn du dich viel bewegst, was du beim Wandern natürlich automatisch machst. Da Wandersocken schnell trocknen, sind sie auch nicht so kältedurchlässig, was gerade an kalten Tagen einen enormen Vorteil bietet. Zu kalte oder zu warme Füße können deine gesamte Körpertemperatur verändern und können sehr unangenehm werden.

6. Und schlussendlich: Wenn du schon viel Geld für gute Wanderschuhe ausgegeben hast, dann sitzen sicher auch noch Wandersocken drin!

Ganz logisch, oder nicht? Das wäre doch tatsächlich am falschen Ende gespart, findest du nicht auch? Wandersocken sind in der Regel nicht utopisch teuer und deshalb denken wir nicht, dass dies ein Punkt ist, an dem du sparen solltest. Da gibt es sicher andere Bereiche, die sich besser für Einsparungen eignen.

Extra Tipp:

Wenn du dir neue Wanderschuhe kaufst, solltest du diese direkt mit Wandersocken anprobieren, denn nur so wirst du ein authentisches Gefühl dafür bekommen, ob die Schuhe auch wirklich gut passen.

Wichtig ist darauf zu achten, dass du im vorderen Teil des Schuhs genug Platz hast (auch mit den dickeren Wandersocken). Beim Laufen können deine Füße anschwellen und brauchen so den zusätzlichen Raum vorne, damit deine Zehen nicht anstoßen.

Auch beim bergab wandern, ist es sinnvoll, vorne ausreichend Freiraum zu haben, weil deine Füße dabei automatisch nach vorne gedrückt werden und auch in dieser Situation möchtest du nicht mit deinen Zehen vorne anstoßen. Das kann nämlich auf Dauer super unangenehm werden.

Alternativen zu Wandersocken:

Gestrickte Wollsocken

Wer eine liebe Mutter oder Omi hat oder sogar selbst gerne strickt, kann sich auch Wollsocken stricken oder eben stricken lassen. Selbst gemachte Wandersocken eignen sich nämlich genau so gut wie die Wandersocken, die du im Outdoorgeschäft kaufen kannst und können unter Umständen auch günstiger sein.

Sport- oder Arbeitssocken

Es muss nicht unbedingt „Wandersocken“ auf dem Etikett stehen. Sport- und Arbeitssocken tun es in der Regel auch, weil sie meist aus dem gleichen Material hergestellt sind, wie Wandersocken und somit den gleichen Effekt haben. Auch bei anderen Sportarten wünschen sich Sportler Blasenfreie Füße und deshalb sind auch diese Socken wunderbar zum Wandern geeignet.

Wir hoffen, dass dir unser kleiner Exkurs in die Welt der Wandersocken geholfen hat und du dich zukünftig nicht nur für die richtigen Wanderschuhe, sondern auch für die richtigen Wandersocken entscheiden wirst.

Verrate du uns jetzt doch einmal, ob du schon Wandersocken verwendest, oder noch nicht. Hinterlasse uns dazu gerne einen Kommentar unterhalb des Blogposts. Wir freuen uns auf dein Feedback!

Happy Hiking allerseits!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier auf unserem Blog zu besuchen. Falls es dir gefallen hat freuen wir uns wie immer darüber wenn du anderen davon erzählst!

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