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Das größte Speckbrettl in Südtirol

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Dieser Artikel enthält Werbe-Links und/oder werbende Inhalte. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier.


Jetzt fahren wir schon so lange nach Südtirol in die Apfeloase und haben dir noch nie von dem Waalweg berichtet, denn wir gefühlt am häufigsten gewandert sind und der direkt vor der Haustür der Apfeloase beginnt: Dem Schenner Waalweg bzw. Der Verdinser Waalweg, wie ihn viele auch nennen.

Das soll sich heute ändern, denn dieser Waalweg ist so schön, dass wir ihn einfach mit dir teilen müssen!

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Warum der Schenner Waalweg so beliebt ist

Der Schenner Waalweg ist einer der am meisten frequentierten Waalwege von ganz Südtirol und das aus gutem Grund:

  1. Es ist einer der am einfachsten zu wandernden Waalwege
  2. Die Aussicht ist traumhaft schön, denn von hier aus hast du einen fantastischen Blick über das gesamte Meraner Land und du kannst gegenüber das Dorf Tirol sehen.
  3. Du wanderst gemütlich durch Obstwiesen und Weinberge, die zu jeder Jahreszeit interessant zu sehen sind und, gerade an warmen Tagen, viel Schatten spenden.

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Die Schenner Wanderrunde – Äpfel satt

Der Wanderweg beginnt, wie gesagt, direkt vor der Haustür der Apfeloase. Wenn du im Dorf Schenna startest, musst du den Wegweisern hoch bis St. Georgen folgen und dann am Georgenhof rechts abbiegen und die kleine Straße durch die Apfelplantage hoch zur Apfeloase laufen.

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Du wanderst an der Apfeloase vorbei hinein in die Apfelplantage. Es geht noch ein wenig bergauf, dann biegst du links ab und schon befindest du dich mitten im Apfelberg.

Im Winter werden dir hier eher kahle Bäume begegnen, die die Landschaft mystisch wirken lassen. Im Frühjahr wird dich ein Meer aus Millionen weißer Apfelblüten erwarten, im Sommer saftig grüne Bäume und im Herbst köstliche Äpfel die nur darauf warten endlich geerntet zu werden.

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Egal zu welcher Jahreszeit du her kommst, du wirst immer Ruhe und Entspannung finden, denn es gibt nichts Schöneres, als durch die Natur zu wandern.

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Das größte Speckbrettl in Südtirol

Nach kurzer Zeit wirst du auch den Waal rechts neben dir plätschern hören. Folge dem Fluss des Wassers, stoppe an einer der Bänke, genieße die Aussicht und begebe dich dann weiter den Weg entlang. Du wirst ein kleines Waldstück erreichen. Im Sommer ist es hier angenehm kühl aber auch zu anderen Jahreszeiten bietet dir dieser Tapetenwechsel eine tolle neue Szenerie, die den Wanderweg abwechslungsreich machen.

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Nach ein paar Minuten bist du wieder draußen und befindest dich wieder mitten in Apfelplantagen bis du zum Brunjaunhof gelangst, der auf der rechten Seite liegt. Dort empfehlen wir dir einzukehren und das Speckbrettl zu bestellen. Nimm das für 2 Personen und teile es dir am besten zu viert, denn dieses Speckbrettl ist das, mit Abstand, Größte, was wir je gesehen haben!!!

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Es ist nicht nur viel und es sieht nicht nur super lecker aus, es schmeckt auch einfach hervorragend und wir haben wirklich schon viele Speckbrettl gegessen!

Für diejenigen unter euch, die nicht so große Speck-Fans sind, gibt es auch viele andere leckere Köstlichkeiten, die kein Fleisch beinhalten.

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Die letzte Etappe bis zur Taserbahn

Nach dieser kleinen Stärkung (die man eigentlich nach einer so kurzen Wanderung noch gar nicht braucht, aber was wäre eine Wanderung ohne köstliches Essen…) läufst du weiter den Weg durch die Apfel- und Weinplantagen.

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Immer wieder schlängelt sich der Weg durch kleine Waldstücke, bleibt dabei aber weitestgehend eben. Höhenmeter musst du, bis auf eine kleine Treppe, nicht zurück legen.

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Der Weg ist immer gut ausgeschildert, so dass du dich nicht verlaufen kannst.

Der Weg wird dich irgendwann zur Taserbahn in Verdins führen. Hier endet der kurze aber sehr schöne Waalweg und du hast nun die Möglichkeit, durch Verdins und über die Straße zurück nach Schenna zu laufen. Wir haben das beim ersten Mal gemacht, fanden es aber nicht besonders schön, weil du eben direkt an der Straße entlang läufst.

Wir haben uns danach immer dafür entschieden, lieber den gleichen Weg wieder zurück zu laufen, den wir gekommen sind, denn in die andere Richtung bekommst du noch einmal ganz andere und neue Eindrücke von der Umgebung.

Und so ein schöner Weg ist es auf jeden Fall wert, zwei Mal gegangen zu werden.

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, bevor du dich auf den Rückweg begibst, solltest du auf jeden Fall noch einen Zwischenstopp in einer der Hütten rund um die Taserbahn einlegen. Wir haben uns hier bei einer Wanderung für eine kurze Weile nieder gelassen und bei toller Aussicht ein Gläschen Wein genossen.

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Solltest du dich für den Rückweg über die Straße entscheiden, wirst du in Schenna viele Möglichkeiten zur Einkehr finden. Eine davon ist beispielsweise der Rochushof, bei dem es nicht nur Abends regionale Köstlichkeiten gibt, sondern auch tagsüber eine kleine Karte bietet. Bei gutem Wetter hast du von der kleinen Terrasse einen herrlichen Blick über das Meraner Land.

In Verdins können wir dir das Restaurant Bad Verdins empfehlen. Wie schon in unserem Artikel über unsere Lieblingsrestaurants in Südtirol erzählt, gibt es hier bei Weitem die beste Pasta!!!

Wenn du noch einen interaktiveren Eindruck vom Schenna Waalweg suchst, dann schau dir auf jeden Fall unser Video dazu an:

Der Schenna Waalweg im Überblick:

  • Schwierigkeit (Ausdauer): Leicht
  • Schwierigkeit (Technik): Leicht
  • Höhenmeter: so gut wie gar keine
  • Länge der Wanderung: 2,2km (ein Weg)
  • Dauer der Wanderung: ca. 1 Stunde pro Weg
  • Einkehrmöglichkeit: Brunjaunhof

Und jetzt verrate du uns: Hast du schon mal ein noch größeres Speckbrettl gegessen?

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier auf unserem Blog zu besuchen. Falls es dir gefallen hat freuen wir uns wie immer darüber wenn du anderen davon erzählst!

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